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StubenKinderferienprogramm

Unter dem Motto: Wir bauen Instrumente

trafen sich am 06.08.2019 Mädchen und Jungs auf dem Aspenhof. Unter der fachlichen Anleitung von Eberhard Höhn, bauten wir Instrumente aus Gegenstäden des Alltags. Es entstanden: 1 Cajon, Schellenrasseln, Rumbarasseln, diverse Trommeln mit Schlägel,1 Flöte, 1 Xylophon, Regenmacher in allen Größen und mit verschiedenem Füllmaterial (z. T. bunt verziert), Glasharmonika und eine Flaschenorgel. Neben etwas handwerklichem Geschick war auch musikalisches Gehör gefragt. Um 17:30h gaben wir mit den erstellten Instrumenten eine Vorführung für die Eltern: "Neues aus dem Urwald". Zwischendurch war auch Zeit für eine Brezelpause und das Spiel "Kommando Bimberle". Das Wetter spielte wunderbar mit. Die Kinder gingen glücklich und zufrieden mit ihren Instrumenten nach Hause. Wir danken den Eltern für die Zustimmung zur Veröffentlichung einer kleinen Auswahl von Bildern. Vielen Dank an Andrea Geigenberger für die Gastfreundschaft und an Eberhard Höhn, Helmut Fritz und Gabriele Schupp für die Durchführung.

 
 

StubenMitgliederevent

FR 26.07.2019 - „TheSaStA" mit dem Schwank von Szöke Szakall "Das Streichquartett" 

Trotz schwül-heißem Wetter durften wir einige Mitglieder zu unserem exklusiv für Mitglieder und deren Begleitung veranstalteten Event begrüßen. Ein kleiner Stehempfang mit Häppchen und Sekt läutete einen vergnüglichen Abend ein. Mit dem "Streichquartett" gab es eine Kommödie der Extraklasse. Es ist dies eine Perle der "leichten Unterhaltung" auf welche man Ende der 60er Jahre dank der Münchner Lach-&Schießgesellschaft aufmerksam wurde. Mit viel Spaß und Schwung agierten die Schauspieler zur Freude des Publikums. Vielen Dank an Eva Höhn, die dafür sorgte, dass TheSaAta nach Engen kam.

 

StubenExkursion

Exkursion Stubengesellschaft am 06. Juli 2019

Mit 34 TeilnehmerInnen startete unser Bus um 13h nach Überlingen zur Dali Ausstellung. Hier erhielten wir eine profunde Führung über Leben und Wirken Salvadore Dalis. Anschließend starteten wir bei sehr schwülem Wettter in Überlingen zum Kaffee trinken nach Heiligenberg. Hier empfing uns ein zeitweise böiger Wind. Nach unserer Stärkung stellte uns Herr Kramer die Besonderheiten der alten Kultstätte Betenbrunn vor. Verschont von Regen/Unwetter trafen wir wieder pünktlich um 19:30h in Engen ein.  Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Barbara Kempe, Wolfgang Kramer und Martina Blaschka.

 
 

StubenAct

Klappstuhlkonzert mit Ten Blue Shoes FR 05.07.2019 19:30h Freilichtbühne hinter Rathaus

Hegaukurier v. 17.07.2019 S.5  Zitat: " Einen lauschigen Sommerabend verbrachten rund 150 Besucherinnen und Besucher.....Das begeisterte Publikum erklatschte zwei Zugaben, und die Organisatorinnen freuten sich über das Feedback zahlreicher BesucherInnen:..»Ich fühlte mich bestens unterhalten«."

Südkurier vom 10.02.2019 Zitat " Jazz-Klänge beim Schützenturm....Relaxte Jazz-Sounds wehten durch die Engener Altstadt.....viele Besucher nutzten den lauen Sommerabend aus, um die Arbeitswoche beim Konzert von Ten blue Shoes ausklingen zu lassen...."

Dieses Jahr präsentieren wir Ihnen Ten Blue Shoes, das sind 5 Saxophone und ein Schlagzeug, sie kommen aus der Bodenseeregion im Grenzgebiet Schweiz und Deutschland. Auf dem Programm stehen Stücke von Herbie Hankock, James Brown, Adele, Michael Jackson u.a., aber auch einige wenige Eigenkompositionen. Die Formation löst mit Ihren Rhythmen eine unwillkürliche Tanzbewegungen aus. Dem Drang, sich zur Musik von Ten Blue Shoes zu bewegen, kann sich niemand so recht entziehen. Alle Altersklassen wurden schon beim Fusswippen beobachtet. Die leidenschaftlichen Strassenmusiker provozierten u.a. in den Innenstädten von Konstanz, Frauenfeld, Singen spontane Tanzeinlagen beim Publikum. Sie freuen sich darauf, nun auch in Engen an einem lauen Sommerabend den „Groove" auszulösen 

 

 

StubenKlassik

Woche des Tango - Trio Schmuck spielt Piazzolla und Häppchen mit Höhn Samstag, 25.05.2018 20h -Tangoliteratur und Enchiladas-

Das  TRIO SCHMUCK  konzertiert mit Sayaka Schmuck (Klarinette),  Lisa Schumann (Violine und Viola) und dem Pianisten Andreas Hering.. Das junge Trio bietet feinste Kammermusik auf höchstem Niveau in einer außergewöhnlichen Besetzung. Aufgrund der virtuosen Beherrschung ihrer Instrumente, verbunden mit inniger Liebe zur Kammermusik, verzaubern die drei preisgekrönten Musiker immer wieder ihr Publikum mit ihrem reizvollen Programm „Von Klassik bis Tango". Das Trio zeichnet sich durch sprudelnde Spielfreude, magischen Dialog und homogenes Zusammenspiel aus und führt charmant durch das Konzert. Sayaka Schmuck war bis vor kurzem Klarinettistin im NDR Hannover, Lisa Schumann  gehört zu den profiliertesten Solistinnen ihrer Generation und Andreas Hering unterrichtet u.a. an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

 

Gabriel Rivano „ Tango Argentino" Bandoneon Sonntag 02.06.2019 19 Uhr

Gabriel Rivano (* 1958 in Buenos Aires) ist ein argentinischer Bandoneonist, Gitarrist, Flötist und Komponist und gilt als einer der bedeutenden Musiker Argentiniens im Genre des Tango Argentino. Rivano lebt in Buenos Aires. Er begann seine Konzerttätigkeit im Jahre 1981 als Solist in unterschiedlichen Ensembles des Tango, der Folklore, des Jazz und der Klassischen Musik. Sein erstes eigenes Ensemble, das Gabriel Rivano Quinteto, gründete er 1990 in Buenos Aires und komponierte für diese Formation zahlreiche kammermusikalische Werke und einige Konzerte.
1997 wurde sein "Konzert für Bandoneon, Gitarre und Orchester" im Theater "Teatro Colón" in Buenos Aires uraufgeführt. (Quelle: Wikipedia)

 
 

StubenAct

Frauengold - woher wir kommen - wohin wir gehen - 08.04.2019 Städtisches Museum+Galerie Engen

Frauen durften kein eigenes Konto eröffnen (bis 1962), ohne Zustimmung des Ehemannes nicht arbeiten (bis 1977) oder konnten sexuelle Gewalt in der Ehe nicht anzeigen (bis 1997). Ich bin Jahrgang 1961. Diese für unsere Töchter und Enkelinnen heute selbstverständlichen Rechte wurden erst im Laufe meines Lebens Realität. Das macht mich immer wieder fassungslos. (Begrüßung U. Stille)

Zitat Südkurier vom 12.04.2019: " Mit Frauengold durch die Jahrhunderte - Beim musikalisch-feministischen Kabarett erschießt Rotkäppchen kurzerhand den Wolf.......nahm das Duo das Publikum mit auf einen Streifzug durch die Jahrhunderte und beleuchtete die Frauen und ihre Rolle im Wandel der Zeit...........Der erste Teil war ein Plädoyer für die Frauen. Und es gab viele, die sich im Laufe der Jahrhunderte in vielfältiger Weise in Literatur, Musik und Naturwissenschaften bis hin zur Mondumkreisung im Jahr 1963 einen Namen gemacht haben. Sie sind heute kaum mehr bekannt.......müssen auch Märchen anders erzählt werden. In ihrer Version schoss Rotkäppchen den Wolf tot.....Eine eigene Meinung und immer eine gute Figur machen, das sei das Wichtigste..."

Mit eigenen Liedern, Texten und Zeitdokumenten lassen die Künstlerinnen die Rolle der Frau in Politik und Gesellschaft facettenreich und satirisch aufleben. Der Rückblick auf das letzte Jahrhundert kann ausgesprochen unterhaltsam, kabarettistisch oder auch durchaus ernsthaft sein.Während Frau Dr. Renate Geigenhals feministischen Fragestellungen sehr ernsthaft nachgeht, arbeitet die temperamentvolle Margot Finkbeiner lustvoll an ihrer späten Karriere: "Frauengold schafft Wohlbehagen, wohlgemerkt an allen Tagen". So verschieden die beiden Künstlerinnen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie schauen optimistisch in eine goldene und glanzvolle Zukunft. Die Das beliebte Stärkungselixier "Frauengold" sorgt dabei für beste Stimmung und so manche Überraschung. 

Susanne Geiger, Klavier und Stimme
Birgit Kruckenberg, Stimme und Klavier

 

 

 

StubenArt

Dieter Konsek - MANCHMAL BRAUCHT SCHWARZ ETWAS FARBE

Ausstellung: 30.03. - 26.05.2019 Städtisches Museum+ Galerie Engen - Vernissage am 29.03.2019

Zitat: Hegaukurier v. 03.04.2019 S. 8

"Zürück zum mythischen Ursprung der Natur.....großflächige Malerei und ausdrucksstarke Zeichnungen......Mit einer kurzen Beschreibung des Lebenslaufs des ungewöhnlichen Künstlers lud Gabriele Schupp...dazu ein, sich auf die Malerei und Zeichnungen Konseks einzulassen....."

Dieter Konsek, 1962 in Eltingen geboren, studierte Visuelle Kommunikation in Pforzheim und Malerei in Bad Reichenhall bei Heribert C. Ottersbach.
Die Zeichnung ist für Dieter Konsek Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit. Tagsüber entstehen Zeichnungen, draußen im Schatten der Bäume oder nachts, angeregt durch die düsteren, abgründigen Radierungen Goyas. Dieter Konsek bildet dabei die vorgefundenen Motive nicht ab, sondern eignet sie sich zeichnerisch an, verwandelt sie durch seinen eigenen, manchmal wilden, gestischen Strich und lässt sie dann zuweilen zu rhythmischen Strukturen verschmelzen. Der Übergang zu seiner Malerei ist fließend. Im Vordergrund steht auch hier die prozessorientierte Arbeit, immer wieder wird versucht und verworfen. Der Künstler versucht so dem Wesen der Dinge nachzuspüren, wie prinzipielle Umschreibungen von Wachstum, von Rhythmus und einer Art Choreografie aus Konzentration und Verflüchtigung.

 

 

StubenKlassik

STREET MELODY spielt Klezmer - Sonntag,  27.01.2019 19h Städtisches Museum + Galerie Engen

Zitat Hegaukurier v. 30.01.2019: " Mitreißende Melodien ..Klezmer-Band »Street Melody« war erneut zu Gast.."

2017 gastierte die Konstanzer Band Street Melody" zum wiederholten Mal in Engen und begeisterte das Publikum mit außergewöhnlicher Klezmermusik. Das Spiel der Gruppe, das sich in der Beschäftigung mit der Tradition beständig weiterentwickelt, kreist um den Ton der Geige (Jutta Bogen) als Hauptinstrument der ältesten Klezmer-Überlieferung. Ihre Stimmführung stützt der Kontrabaß (Carlotta Schmauch) durch tiefe und doch melodische Fundamente. Die ägyptische Percussion (Caroline Chevat) akzentuiert und variiert, Gitarre (Otto-Heinrich Silber) und Klavier (Steffen Bogen) pendeln zwischen Akkorden, Rhythmen und Melodien. So entsteht fernab aller Klischees ein Hörerlebnis der ganz besonderen Art.

 

 

StubenMitgliederversammlung

am 14.11.2018 - in den Räume der AWO Engen 20h. Hegaukurier vom 28.10.2018 S 10 Zitat:" Stubengesellschaft leistet seit 30 Jahren hochwertige Kulturarbeit.....weiter

Im Vorfeld der Versammlung führte Katrin Parotat eine größere Zahl interessierter Mitglieder durch ihr Ausstellung -Auflösung Ordnung Komplexität-. Noch zu sehen bis 06.01.2019. Vielen Dank Frau Parotat.

Die Mitgliederversammlung am 14.11.2018 entlastete den Vorstand einstimmig. Die Ressortleiterinnen StubenArt – Gudrun Sonntag und StubenAct – Corinna Kraft  gaben ihre Ressorts aus persönlichen Gründen auf. Wir danken Gudrun Sonntag und Corinna Kraft herzlich für ihr Engagement und wünschen Ihnen noch viele schöne Stunden im Rahmen der Kunst und Kultur. Als Nachfolgerin im Ressort StubenArt wählte die Versammlung Frau Gabriele Schupp. Langjährige Mitglieder der Stubengesellschaft kennen sie aus ihrer früheren Tätigkeit im Vorstand. Für Corinna Kraft und das Ressort StubenAct können wir leider Stand heute keine Nachfolge präsentieren. Die alten und neuen Vorstandsmitglieder. Ulrike Stille, Helmut Fritz, Eberhard Höhn, Dominika Dömötör und die Beiräte: Andrea Geigenberger, Karl Bruckdorfer und Irene Völlinger wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Auch die Kassenprüfer Susanne Herold und Dr. Alexander Weh walten weiter ihres Amtes. Alle bedanken sich für das Vertrauen. Der Gesamtvorstand wird versuchen, das Ressort StubenAct bis auf weiteres in Gesamtverantwortung zu organisieren. Wir freuen uns auf die Treffen mit unseren Mitgliedern im kommenden Jahr im Rahmen unserer Veranstaltungen.

Jahresgabe 2018: Hubert Kaltenmark - Numberdiary - für Mitglieder erhältlich bei Gudrun Sonntag.

 
 

StubenArt

Katrin Parotat Auflösung - Ordnung - Komplexität 

Ausstellung vom 10.11.2018 bis 06.01.2019 - Städtisches Museum+Galerie Engen - Vernissage: 09.11.2018

Wochenblatt v. 14.11.2018 Zitat: "Künstlerisches Heimspiel...weiter

Katrin Parotat, geboren 1990 in Engen, studierte an der Erlenbach Kunstschule in Berlin und an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein Malerei/Textile Künste. Im Wintersemester 2015/2016 erhält sie ein Erasmusstipentium an der Mimar Sinan Universität in Istanbul. Katrin Parotat ist Textilkünstlerin und hat 2017 ihr Studium im Bereich Malerei/Textile Künste an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle abgeschlossen. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hat sie sich mit dem Thema Orientierung, Ordnungsbildung und deren Auflösung auseinandergesetzt. Dabei hat sie die Wirkung von übersichtlich bis hin zu komplexen Strukturen auf formaler Ebene untersucht. In der Ausstellung „Auflösung Ordnung Komplexität" werden Arbeiten und Experimente zu sehen sein, die während der Diplomphase und im Anschluss entstanden sind. 

Was bedeuten Strukturen für den Menschen? Wie verändern sich ordnungsbildende Systeme, gerade in der heutigen Zeit, in der Konstanten und für selbstverständlich gedachte Lebensweisen, aufbrechen? Können Strukturen beweglich sein?

Mit dieser Ausstellung verabschiedet sich eine "Legende": Gudrun Sonntag. Ihre Nachfolgerin im Ressort StubenArt: Gabriele Schupp

 

 

StubenAct

LUTZ VON ROSENBERG LIPINSKY 

Wir werden alle sterben!! Panik für Anfänger.

Kabarett & Stand Up Comedy. Sonntag, 21.10.2018 / 20 Uhr Städtisches Museum+Galerie Engen

Hegaukurier vom 31.10.2018 S. 10 Zitat: " Mehr Gelassenheit wagen Kabarettist Lutz von Rosenberg-Lipinski brillierte im Museum.." weiter

Deutschland ist in Aufruhr - jeden Morgen dieselbe Frage: Worüber regen wir uns heute auf? Und: Womit beginnen wir? Flüchtlinge oder Aldi-Toast? Politiker oder öffentliche Verkehrsmittel? Die Zeitung selbst? Oder über dieses Internet? Wer jagt uns mehr Angst ein: Die Mehrwertsteuer oder doch die Ehefrau? Und jeden Abend dieselbe Sorge: Sind beide morgen noch da?

Wir wachen schweissgebadet auf und schlafen aufgebracht ein. Wenn überhaupt. Wir fühlen uns bedroht wie selten zuvor: Ein Schreck jagt den nächsten und keiner lässt nach. Finanzkrise, Klimawandel, Zuwanderung: Allüberall sind die Bürger besorgt. Das Wetter wird immer schlechter und das Leben immer teurer. Das Abendland geht unter und die SPD gleich mit.
Die öffentliche Panik ist groß - und wächst stetig. Angeblich ernähren wir uns falsch, werden aber auch immer älter. Angeblich werden wir immer älter, aber sterben auch aus. Angeblich sterben wir aus - aber wir sollen trotzdem vorher noch die Umwelt retten. Kein Wunder: Es ist uns alles zu viel.
Viele Menschen sind von den zahlreichen Panikangeboten überfordert. Lutz von Rosenberg Lipinsky aber kann helfen: Er ist „Deutschlands lustigster Seelsorger". Er spricht uns Mut zu und gibt uns Halt. Er stellt die Politik zur Rede und deren Polemik bloss, die uns trostlos in Schrecken versetzen will. Denn Angst ist kein Zustand - es ist eine Methode.

Mit dieser Vorstellung verabschiedete sich Corinna Kraft als Ressortleiterin StubenAct. Wir wünschen ihr in ihrer neuen Aufgabe viel Erfolg!

 

 
 

StubenKlassik

ASAMBLEA MEDITERRANEA Die Musik der Sepharden und der Ashkenazen - 
Sonntag, 16.09.2018 19 Uhr Städtisches Museum+Galerie Engen - 

Hegaukurier vom 26.09.2018 S. 14 Zitat: " Besonderer Hörgenuss..." weiter

"Es ist Zeit für Liebe, meine Braut, komm in meinen Garten", heißt es in einem Gedicht aus dem 10. Jahrhundert. Die Gruppe "Asamblea Mediterranea" verzaubert das Publikum mit einem musikalischen Dialog zwischen der Kultur der Sepharden und Aschkenazen. Poetische Balladen, Liebeslieder und Festtagsgesänge erzählen von märchenhaften Lebensfreuden und sehnsuchtsvoller Wehmut.Die Musik der Sepharden ist von nordafrikanischen und südspanischen Rhythmen sowie griechischen und südslawischen Volksmusiken geprägt. Sepharden sind Juden, die ursprünglich aus Spanien, Portugal, Nordafrika oder dem Nahen Osten stammten. Aschkenazen nennen sich Juden, die ursprünglich aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Osteuropa stammten. Das Wort "Aschkenazen" leitet sich vom hebräischen Wort für Deutschland ab, Jiddisch ist ihre Sprache. Innerhalb der jüdischen Welt gibt es vielerlei Spannungen zwischen Sepharden und Aschkenazen. "Asamblea Mediterranea" zeigt mit ihrem Konzertprogramm auf, was die beiden Kulturen vereint. Der musikalische Brückenschlag entführt das Publikum in eine betörend andere Welt in Kooperation mit den Freunden jüdischer Kultur.

Essemble: » Ines Amanovic : Gesang Gabriele Anna Lesch + Melanie Bogisch + Blockflöten: Johannes Krampen + Geige: Hans-Christof Dressen + Kontrabass: Andreas Pastorek + Percussion: Alon Wallach + Gitarre, Leitung & Arrangements: Andreas Geyer + Klarinette: Gastmsuikerin: Sisu Lustig Häntsche

 

StubenArt

Hubert Kaltenmark - NUMBERDIARY - Aussstellung 08.09. bis 28.10.2018 Städtisches Museum+Galerie Engen

Zitat Hegaukurier vom 12.09.2018 S. 8: "Ist der Mensch nur noch eine Nummer, eine Zahl, ein Strichcode?..."weiter

Der Künstler Hubert Kaltenmark wurde in Tübingen geboren und besuchte ab 1986 die Meisterklasse für Steinbildhauerei bei Erwin Rager und Ernst Vollmer in Aschaffenburg. 1990 folgte ein Studienaufenthalt auf Island. Der Künstler lebt und arbeitet am Bodensee. 

„Numberdiary", Nummern-Tagebuch, nennt Kaltenmark seine neue Werkserie, an der er seit Oktober arbeitet. In ihr verbindet er seine so genannten Pigmentdrucktransfers, die er seit einigen Jahren herstellt mit den Zahlen aus seinem Notizbuch. In Eitempera, dem klassischsten Malmittel, schreibt er sie auf die Bilder, Reihe für Reihe. Wofür sie stehen, ist für einen Außenstehenden in den meisten Fällen unergründlich: vielleicht die Kilometer, die Kaltenmark gefahren ist, vielleicht eine Telefonnummer. Hinzu kommt eine zweite Schwierigkeit: Wie im Notizbuch scheidet auf den Bildern kein Punkt, kein Komma und keine Leerstelle die Datensätze voneinander. „Jede Zahl, die als weitere Information hinzukommt, löst die Information der vorhergehenden Zahlen auf", sagt Kaltenmark. Das Ergebnis ist eine Datenflut, die durchaus als Analogie auf den Informationsaustausch in der vernetzten Welt taugt. Als Betrachter eines solchen Bildes hat man alle Informationen vor sich und ist doch auf Mutmaßungen angewiesen. Wenn Zahlen nun aber interpretiert werden müssen, heißt das, dass von außen Bedeutungen an sie herangetragen werden: „Ein Außenstehender liest aus den Zahlen etwas ganz anderes als ich. Damit werden meine Zahlen zu seinen Zahlen." Eine absurde Konstellation, bei der sich der Künstler in der „Weltsprache" der Zahl völlig offenbart, nur um in der Konsequenz umso gründlicher im Dunkeln zu bleiben. Auch Kaltenmark selbst kann die meisten Zahlen nicht mehr nachvollziehen. „Ich bin auch nicht viel schlauer als jeder, der sich das ansieht", gesteht er. „Sicher ist nur, dass die Zahlen richtig sind. So wie sie da stehen, haben sie für mich eine Rolle gespielt." Es bleibt bei der Suche nach dem Maßstab, der den Zahlen ihren Sinn wiedergibt, und der mit jeder neu hinzugefügten Zahl doch nur ausgelöscht wird. Kaltenmark notiert sein Leben ähnlich wie ein Kartograph, der die Welt ohne festes Längenmaß vermisst. Harald Ruppert (Auszüge)