Hegaukurier vom 26.03.2018 S.7- Zitat:  

„Überraschende Einblicke Zeichnungen, Collagen und Fotografie im Museum Engen (rau). Unter dem Titel «Grün.Licht.Raum« zeigt die Stubengesellschaft Engen Werke der Künstlerinnen Barbara Armbruster und Julia Kernbach im Museum. Festlegen lässt sich das Genre, in dem die Künstlerinnen arbeiten, nur schwer. Durch das Einbringen von dreidimensionalen Elementen verschwimmen die Genregrenzen, lässt sich die Kunst nicht auf das Medium »Zeichnung« und »Fotografie« festlegen.....

 

Barbara Armbruster + Julia Kernbach > Grün Licht Raum <

Ausstellung bis 06.05.2018

Barbara Armbruster, geboren in Bad Waldsee Studierte Freie Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, bei Prof. Rudolf Schoofs und Prof. Marianne Eigenheer. Sie lebte von 1999 bis 2012 in Kairo und Stuttgart seit 2013 in Stuttgart. 
Julia Kernbach in Ravensburg geboren studierte von 1999 – 2006 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Thomas Ruff, Fotografie. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Barbara Armbruster interessieren Räume, Strukturen und Identitäten, kulturelle, gesellschaftliche, in unserer globalen Welt. „Barbara Armbruster arbeitet mit verschieden Medien und bewegt sich zwischen verschieden Kulturen und Kontinenten, zwischen Orient und Okzident. Neben Fotografie, performativen Videos spielen in einem vielschichtigen Beziehungsgeflecht auch großformatige Zeichnungen und Malerei eine Rolle. („Auszug Text Galerie G-Dr. Gudrun Selz Freiburg, 2013). 
Die Arbeiten von Julia Kernbach beschäftigen sich mit Fotografie und Collage. Dabei ist die Fotografie nicht als Dokumentation zu verstehen, sie ist kein abbildendes Medium einer vorgelagerten Realität. Vielmehr ist sie selbst bildgebend und erzeugt ihre eigene Wirklichkeit. Die Collage fügt sich analog und digital in die Werke von Julia Kernbach ein.

 
 

ARIRANG  SA 17.03.2018 - 15 h KInderkonzert "Hänsel und Gretel"

SA 19:30h - Mozart meets.......

 

Hegaukurier v. 28.03.2018 S. 6 Zitat:

"Zu einer musikalischen Märchenstunde hatte die Stubengesellschaft am vorvergangenen Samstagnachmittag ins Engener Museum geladen. Auf dem Programm stand das Kinder....."

 

Johanna Krummstrohs Lesung von E. Humperdincks: "Händel und Gretel"mit dem ARIRANG-Quintett fesslete die kleinen Besucher von Beginn an. Es gelang ihr, die Kinder vor allem mit dem eindringlichen Sprech der Hexe in ihren Bann zu ziehen. Der eine oder andere kleine Gast war froh, dass Mama und Papa in der Nähe saßen.

 

ARIRANG  SA 17.03.2018 - SA 19:30h - Mozart meets.......

 

Die Zuschauer erlebten ein Konzert der Extraklasse mit W.A. Mozart - Adagio und Allegro f-moll für eine Orgelwalze KV 594, Carl Nielsen: Quintett op. 43, W.A. Mozart Serenade e-moll KV 406, Jaques Ibert Trois piéces bréves und Terence Greaces Mozart`s Turkey Rock Mambo

 

Mit 2 Gastmusikern: Dirk Kammerer, Oboe (geb. in St. Georgen im Schwwarzwald) und Olivia Camporat, Fagott (1987 in Mönchengladbach geboren). Seit 2013 stellvertretende Solofagottistin des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg

 

Seit 2002 begeistert das ARIRANG-Quintett mit seiner Spielfreude und Qualität ein internationales Publikum. Mit erfrischenden Interpretationen, einem breiten Repertoire von klassisch-romantischen bis zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen sorgt das arirang-Quintet für unvergessliche Darbietungen.

 

 

Die Schellak-Diven > Ich drück`Ihr sanft die Lippen zu <  03.03.2018 20 h

 

Ein Chanson-Kabarett-Abend mit Ilona Christina Schulz, Diseuse, Elsbeth Reuter, Koloratursopran, Randolf Stöck, Flügel

 

Ilona Christena Schulz begeisterte das Engener Publikum bereits im Oktober 2016 als "Coxoflanell" mit Berliner Milieu-Liedern, frechen Schlagern aus den 20er Jahren und frivolen Chansons von Tucholsky, Hollaender, Kästner u.a. Für das Duell der Schellak-Diven bringt sie die Koloratursopranistin Elsbeth Reuter mit - und auch dieser Auftritt hat es optisch wie akustisch in sich. Denn wenn beste Freundinnen sich zu wohlveruiertem Operngesang und lasziven Chansons treffen, dann gibt es garantiert Theater. Gegeneinander und miteinander hauen sich die Schulz und die Reuter nicht nur Töne um die Ohren. Herr Stöck übernimmt vom Flügel aus den Richterpart, sollte er die Proben überlebt haben.Wenn die Fetzen flieen, könnten das auch Kleidungsstücke während absurder Tanzeinlagen sein, zu denen sich die Damen nach versöhnender Gefühlsdusche im Duett wieder zusammensaufen. Ringfrei für einen herrlichen Abend - es darf geschmunzelt, geweint, gelacht, geseuftzt und angefeuert werden. Eine nichtbeteiligung des Publikums kann nicht garantiert werden......

 

Hegaukurier vom 05.02.2018 S.5- Zitat:  

„>Macht der Gefühle< Die Stubengesellschaft präsentierte das Theaterstück »Gott des Gemetzels« ………..

 

Spielart Ladenburg > Der Gott des Gemetzels<

SA 27.01.2018 20h 

 

..........Im wunderbaren Ambiente des Engener Museums brachte das Ensemble »spielART Ladenburg« die bissige Gesellschaftssatire auf die Bühne - wobei es keine Bühne im klassischen Sinne gab. »Das ist auch für uns ein Experiment. Wir wollen uns immer wieder neu erfinden«, so Corinna Kraft vom Ressort stubenacts der Stubengesellschaft Engen. Perfekt passte sich das Bühnenbild - die Wohnung von Véronique und Michel - in die Apsis ein, und sogar das dort hängende Gemälde von Nadin Maria Rüfenacht wurde ins Theaterspiel integriert…..“

 

Zwei 11-jährige Jungen prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten spricht man die Angelegenheit gemeinsam durch, schließlich ist man nicht in der Banlieue, wo die Autos brennen. Alain und Annette beraten mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirkt - konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich heutzutage in unseren westlichen Gesellschaften gehört. Doch unversehens brechen sich archaische Impulse Bahn: Sticheleien und Wortgefechte, Verbalhändel und Handgreiflichkeiten - der Nachmittag degeneriert zur Saalschlacht mit pointierten Dialogen. Ein Leckerbissen für das Publikum und die vier Schauspieler Gudrun Schön-Stoll ("Annette"), Gerald Glombitza ("Alain"), Klaus Grelle (Michel") und Stefanie Bachmann (Véronique"), die unter der Regie von Birgit Podhorny "eindringlich agieren und  bewundernswert überzeugend ein kurzweiliges Kammerspiel voller Tiefgang und Komik abliefern" (Peter Jaschke, Mannheimer Morgen). Mit diabolischem Humor und erbarmungsloser Treffsicherheit spießt Yasmina Reza in ihrem Stück die moderne bürgerliche Gesellschaft auf, die hin- und hergerissen ist zwischen aufgeklärtem, vernünftigem Gutmenschentum und allzu menschlichem, egoistischem Konkurrenzkampf. So verbindlich und watteweich wir uns auch geben mögen, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels…

 

 

ASAEDA Kammerorchester >Antonio Vivaldi: L `Estro Armonico< 09.12.2017

 

Hegaukurier v. 20.12.2017 S.39 - Zitat:

"Komplexes Klangerlebnis Das »Asaeda Kammerorchester« war in Engen zu Gast........Es gibt Konzerte, die sind wie ein Geschenk. Die Aufführung von Antonio Vivaldis »L`Estro Armonico«, ein Zyklus von zwölf Konzerten, von denen acht gespielt wurden, war so ein (vorzeitiges) Weihnachtsgeschenk, mit dem die Besucher »glücklich und beschwingt« (Eberhard Höhn, Ressortleiter der Stubengesellschaft Engen) nach Hause gehen durften."

 

13 Musiker (Streicherensemble und Cembalo) musizieren wie die Gruppe 'I Musici' mitreisend im Stehen. Hervorragende internationale Besetzung.

 

Nobuhiko Asaeda , geboren 1955 in Tokio, fing schon im Alter von 4 Jahren mit dem Geigenspiel an. Sein Studium begann er 1971 ian der Staatlichen Musikhochschule in Tokio. 1975 verließ er Japan um sein Studium in Wien bei Prof. Barylli, späterbei Prof. Odnoposoff zuvertiefen. 1979 wurde er erster Geiger beim Nationaltheater Mannheim, ab 1981 bis 1999 war er Konzertmeister dieses Orchesters. Parallel verfolgte er weiter seine Studien und wurde Schüler von Prof. Norbert Brainin sowie Prof. Nathan Milstein (1985-1992). Von 2000 - 2007 war er Konzertmeister am Tokio City-Philharmonic Orchester.

 

01.12.2017 Zeljko Rusic > Skulptur < Ausstellung bis 14.01.2018

 

Hegaukurier vom 06.12.2017 S. 12 Zitat:

"Eine »Zumutung« Die Ausstellung »Skulptur« von Zeljko Rusic ........Es scheint unmöglich zu sein: Mit dem rauesten, schnellsten und gröbsten Holzwerkzeug erschafft Zeljko Rusic Skulpturen, die so gar nicht an das übliche »Kettensägen«-Kunsthandwerk erinnern. Weder optisch - Rusics Figuren, Reliefs, Skulpturen sind filigran, fast zart, wirken eher wie Schnitzereien - noch inhaltlich: »Das Thema aller Arbeiten ist der Mensch in seinem Umfeld. Rusics Skulpturen entstehen aus seinen ganz persönlichen Auseinandersetzungen mit elementaren Fragen des Menschseins«"

 

Zeljko Rusic zeigt zum Ende des Ausstellungsjahres 2017 der Stubengesellschaft Engen Skulpturen vor allem aus Holz aber auch Metall. Immer ist der Mensch als Figur in seinen Arbeiten, die er mit der Kettensäge meist aus einem Holzblock fertigt, präsent.  Zeliko Rusic`s Skulpturen entstehen aus seinen ganz persönlichen Auseinandersetzungen mit elementaren ‚Fragen des Menschseine. Die sich dabei entwickelnden Inspirationen setzt er unmittelbar mit der Kettensäge um und formt Objekte, die in der zeitgenössischen Bildhauerei nicht in die üblichen Kategorien einzuordnen sind. Er lässt sich nicht festlegen auf Abstraktion oder Figuration – beides kommt vor, aber die Emotionen und Gedanken während des Schaffensprozesses bestimmen seinen Umgang mit dem Werkzeug und sein Gefühl für das Material, in der Regel Holz, aber auch Aluminium oder Cortenstahl reizt ihn. Zeljko Rusic belässt das Material durchweg in seiner natürlichen Struktur und Konsistenz, betont bei einigen Arbeiten aber besonders die Struktur, indem er das Holz samtartig schwarz flämmt oder weißt. Man sieht den Werken des Bildhauers sofort an, dass sie entstanden sind aus der Hand eines Künstlers, der seine handwerkliche Technik auf höchstes Niveau entwickelt hat und ganz eigene Wege geht. Was ihn auszeichnet, ist sein einzigartiges Formsehen, seine Inspiration und die immer wieder bewiesene Fähigkeit, sich und seine Human-philosophischen Grundgedanken über die bildhauerische Gestaltung auszudrücken.  Manfred Molicki, 2016

 

Hegaukurier vom 25.10.2017 Zitat: 

"»Die Welt steht mir offen« Madeleine Sauveur und Clemens Maria Kitschen zu Gast im Museum"

 

Madelaine Sauveur - "Hin und weg - der Mann bleibt da" Chanson-Kabarett

Sa, 21.10.2017 / 20 Uhr Städtisches Museum & Galerie

Madeleine Sauveur, die komisch-vielseitige Musik-Kabarett-Chansonniere hat die Schnauze voll. Das hält sie aber keineswegs davon ab zu singen, zu plaudern und zu lästern. Vom Alltag, vom Partner, der Familie, den Freunden, der Politik und den zahlreichen Problemen, die die Welt sonst noch so bereithält.
In ihrem Programm, „HIN UND WEG - der Mann bleibt da" - wie immer musikalisch begleitet von Clemens Maria Kitschen - beschreitet sie neue Wege jenseits ausgetretener Pfade, nimmt Ihr Publikum mit in unbekannte Welten und lässt es teilhaben an ihren skurrilen und bisweilen todkomischen Erlebnissen in der Fremde. Sie spricht über Grenzerfahrungen, die schon jenseits des eigenen Gartenzaunes beginnen und singt von Wandererlebnissen auf dem Jakobsweg. Madeleine Sauveur wagt den Aufbruch, spielt die unbegrenzten Möglichkeiten eines Neuanfangs durch und berichtet von bereits zahlreichen Unternehmungen als Globetrotterin und ihren großen und kleinen Fluchten. Ob als Entertainerin auf einem Kreuzfahrtschiff, als Änderungsschneiderin auf Helgoland oder als Kleinkunstbühnenintendantin in Namibia - von Ihren kurzweiligen Erzählungen, Geschichten und Dialogen wird das Publikum selbst schnell hin und weg sein. Und spätestens, wenn sie ihre wunderschönen, teils witzigen, teils anrührenden Lieder singt, liegen Ihr die Freunde des geistreichen Chanson-Kabaretts zu Füßen. "HIN UND WEG - der Mann bleibt da" – ein Abend voller musikalischer Vielfalt, rhythmischer Verve und satirischer Weltbetrachtung.
Von und mit Madeleine Sauveur
Musikalische Begleitung und Komposition: Clemens Maria Kitschen

 
 

Ausstellung „Mikrokosmos" von Nikolaus Cinetto -

12.08.–24.09.2017 - Städtisches Museum+Galerie Engen

 

Vernissage: 11.08.2017 19:30h - Einführung: Katja-Elisabeth Pfrommer M. A. - Musik: Nicole Häußler (vocals) + Klaus Huber (piano) 

Zita Wochenblatt vom 30.08.2017: Das Rätsel des Neuenstandenen lösen"

 

„Das unendlich Kleine und das unendlich Große sehen gleich aus. Alles hängt von der Entfernung ab" Jean-Henri Fabre. -Lupe, Fernglas, Perspektiv und Okular, Geräte, die das Sehen erweitern um die Dimension eines Entfernten, dem Sichtfeld entrückten. Geräte des Naturwissen-schaftlers wie Werkzeuge des Künstlers, der eine Bildwelt parallel zur Natur erzeugt. Nikolaus Cinetto zeigt in seiner Ausstellung Organisation: Stubengesellschaft) seine großformatigen schwarz-weißen Holzdrucke, in denen er Naturformen und Pflanzliches spielerisch anverwandelt und zu völlig eigenständigen Bildwelten und Wesen kombiniert. Diese entstehen aus einem stetig wachsenden Arsenal ausgesägter Druckstöcke. Beim Druck auf transparente Papiere und Folien erfahren diese unablässige Veränderung, Erweiterung und Neukombination und regen einen vielfältigen, lebendigen Arbeitsprozess an. Dieser führt zur spielerischen Entstehung graphischer Blätter und wandfüllender Bildinstallationen, die in ihrer Ausformung an lebensgesetzliche Entwicklungsvorgänge erinnern und allmählich den gesamten Arbeitsraum von der Decke bis zum Boden erfassen. Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten verstehen sich als Momente beinahe zeichenhafter Reduktion aus diesem Fluss der Veränderungen. Was letztlich wird, begrenzt und formt eine unbestimmte Zahl offener Möglichkeiten, die verwandelt im Einzelnen aufgehoben sind. In diesem Sinne ist die künstlerische Arbeit Teil eines unabgeschlossenen Geschehens, das die Wahrnehmung als aktiven Prozess des Betrachters zur Voraussetzung hat und das sich selbst analog zu diesem Prozess entwickelt. So entstehen Unikate, die zwischen kompositorischem Kalkül und spielerischer Leichtigkeit angesiedelt sind, die undefiniert gegenstandslos sind oder auch ganz unmittelbar auf organische Motive zurückgehen; immer aber teilen sie sich dem Betrachter über die Form mit, in ihrem elementarsten Sinn als visueller Ausdruck von Kräften.  

Geboren wurde Nikolaus Cinetto 1967 in Ulm. Er studierte Freie Malerei an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, bei Prof. Peter Grau und Prof. Rudolf Schoofs. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Stipendien und Preise. Er lebt und arbeitet in Fellbach/Stuttgart.

 
 
 

SA 15. Juli 2017 ab 20 Uhr - Swing vor der neuen Stadthalle - Klappstuhlkonzert mit THE SEESISTERS and BROTHERS

 

Zitat Hegaukurier vom 19. Juli 2017: " Girls, Girls, Girls - Die See Sisters begeisterten beim Klappstuhlkonzert vor der Stadthalle"

und weiter:

Opulente Kleider, hohe Absätze, ein strahlendes Lächeln und der klassische dreistimmige »closed harmony«-Satzgesang - 

das sind die See Sisters Grace (Siggi Juhas), Jacky (Janine Firges) und Peggy (Dagmar Egger), die mit ihren
»Brothers« Mr. Lobitone (Lothar Binder, Gitarre) und am Bass Mr. Hucksley (Hartmut Heinzelmann) in Engen spielten.....

Eine laue Sommernacht war es nicht. Die Temperaturen ließen nicht nur die See Sisters, sondern auch das Publikum frösteln. Doch am Ende des gut zweistündigen Konzerts hatten die drei temperamentvollen »Schwestern« und ihre »Brüder« für warme Herzen und »warme Gedanken« (Dagmar Egger) gesorgt.."

 

Zahlreiche Besucher machten die Veranstaltung zu einem Event der besonderen Art. 

 

Am Samstag, 15. Juli 2017 bittet das Ressort stubenActs sein Publikum zu einem stilvollen und beschwingten Klappstuhlkonzert auf den Platz vor der neuen Stadthalle: Dort gastieren ab 20 Uhr: „THE SEE SISTERS and BROTHERS” mit Vintage-Swing à la Andrew Sisters, Gypsy-Jazz, sowie modernen Songs in „verswingter“ Version. The See Sisters bringen den
Sound der 40er ins Hier und Jetzt. Jacky (Janine Firges), Grace (Siggi Juhas) und Peggy (Dagmar Egger) lassen mit ihrem dreistimmigen closed harmony-Satzgesang die Zeit der ersten „girl groups“ wiederaufleben. Eine der „Schwestern vom See“ ist in Engen bereits bestens bekannt: Bei einer gefeierten Open-Air-Matinee auf dem Engener Marktplatz
begeisterte Dagmar Egger mit ihrer gleichnamigen Band schon 2013 das Publikum. Seit 2015 gibt es nun die See Sisters, welche ihre Gäste akustisch und optisch zu einer Reise in die legendäre Swing-Ära mitnehmen: eine Zeit der Eleganz und des
Hollywood-Glamour. Begleitet werden sie von ihren musikalischen „Brüdern“: An der Gitarre Mr. Lobiton (Lothar Binder) und am Bass Mr. Hucksley (Hartmut Heinzelmann). Das Konzert findet bei jedem Wetter statt, das Foyer der Stadthalle steht als Regenquartier zur Verfügung. Bei schönem Wetter bitte Sitzgelegenheit mitbringen – die Stubengesellschaft sorgt für Musik, kühle Getränke und einen kleinen Imbiss. Für die Veranstaltung können keine Karten reserviert oder gekauft werden, am Abend
findet eine Hutsammlung statt.

 
 

Sa, 17.06.2017 Exkursion

 

 

ins Schauwerk Sindelfingen mit Führung durch die Ausstellung SPLIT - Spiegel-Licht-Reflexionen mit Werken von Antony Gormley, Heinz Mack u.a.

LICHTWIRBEL - Installationen der Künstlerin Rosalie

JASON MARTIN Werke 1997-2017

Die private Sammlung SCHAUFLER, seit 2010 im SCHAUWERK beherbergt, gehört zu den führenden Adressen für zeitgenössische Kunst im süddeutschen Raum. Fotografien innerhalb der Ausstellung dürfen keine Werke zeigen......Frau Bettina Michel führte kenntnisreich durch die Ausstellung und brachte uns auch die Räume mit einigen Anekdoten näher. 

 

 

 

 

 

Weiter ging die Fahrt nach HERRENBERG- einer Stadt mit historischem Flair. Bei einem Rundgang, angefangen an der Stiftskirche, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Interessantes zur Geschichte und Entwicklung Herrenbergs. Abgerundet durch einen Cafe-Besuch zur Stärkung war auch diese Exkursion wieder bei schönstem Wetter ein voller Erfolg. Herzlichen Dank an die Mit-Organisatoren Wolfgang Kramer und Martina Blaschka.

 

 

 

 

 

 

StubenAct

 

Häppchen mit Höhn: Krisenherd SA 06.05.2017 19:00h Foyer der neuen Stadthalle Engen

 

Die beliebte Reihe „Häppchen mit Höhn" – eine Eigenproduktion der Stubengesellschaft Engen – findet ihre Fortsetzung am 6. Mai 2017 um 19.00 Uhr im Foyer der Stadthalle Engen mit dem launigen Programm „Krisenherd". Wie der Titel bereits erahnen lässt, geht es diesmal ans „Eingemachte": 'Semmelknödel in 5 Minuten', 'Pilze – richtig zubereitet', 'grüne Spätzle', 'Salat- und Wildsaucen die begeistern', 'Sommersuppe ultimativ' – bei Eberhard Höhn wird life gekocht und alles kann an Ort und Stelle verkostet werden.   
Das Publikum profitiert dabei von Höhns langjähriger Erfahrung als Hobbykoch und erfährt von seinen Begegnungen mit illustren Küchenchefs wie Johann Lafer, Alfons Schubeck und Steffen Henssler, bei dessen Sendung „Topfgeldjäger" er sich einst € 10.000 Preisgeld erkochte. Höhn würzt seine Präsentation mit kurios-komischen Anekdoten und klärt auf, was sich hinter den Begriffen „58 – 60 – 62", „GaFi" oder „Stirn – Nase – Zunge" verbirgt und was Schrotkugeln, zarte Hände oder Hortensien mit Kochen zu tun haben. 
  

 
 

FR 31.03.2017 - Katholische Kirche Anselfingen - in einem wunderschönen und akustisch hochwertigem Ambiente - das 


Schmuck Klarinettentrio

 

begeisterte die Besucher mit seinem Programm "Von Klassik bis Jazz":


W.A. Mozart (1756-1791): aus "Die Zaubertlöte"

für 2 Klarinetten und Bassetthorn

Ouverture - Dies Bildnis ist bezaubernd schön - Soll ich Dich Teurer nicht mehr sehen-
Das klingt so herrlich- Der Hölle Rache

Antonin Dvoräk (1841-1904): aus "Slavische Tänze"

/i'ir 2 Klarinetten lind Basset/horn

Slavischer Tanz Op. 46 Nr. I C-Dur Presto (Furiant)
Slavischer Tanz Op. 72 Nr. 2 e-moll Allegretto grazioso (Starodavny)

W. A. Mozart (1756-1791): aus "Die Hochzeit des Figaro" und "Don Giovanni"

für 2 Klarinetten lind Bassetthorn

Voi ehe sapete (Sagt, holde Frauen)

La ci darem la mano (Reich mir die Hand mein Leben) 

 

StubenVortrag

 

Eugen Drewermann + Jürgen Hoeren 500 Jahre Reformation -Was Martin Luther wirklich wollte

FR 17. März 2017 19:30h Evangelische Auferstehungskirche Engen

 

Zitat Hegaukurier vom 29.03.2017:

"Der Wahrheit verpflichtet

Da sein Gesprächspartner Jürgen Hoeren erkrankt war, fand die Veranstaltung nicht als Interview statt. Stattdessen referierte Drewermann über sein Buch »Luther wollte mehr« ….Die Veranstaltung, zu der die Stubengesellschaft geladen hatte, fand in der evangelischen Kirche statt. Der Vortrag war komplett ausverkauft. Gut 25 Jahre nach dem Wirbel, den der »Kirchenrebell« mit seinen Theorien auslöste, vermag er es immer noch, großes Interesse zu wecken. Im Kirchenschiff und auf der Empore, ja sogar im Gang wurden Plätze geschaffen. "

 

Der Reformator Martin Luther hat Deutschland und das Christentum verändert wie kaum ein anderer. Er hatte den Mut, die Missstände in der katholischen Kirche beim Namen zu nennen. Die Kirche war korrumpiert, der Klerus weitgehend verdorben, das Papsttum verweltlicht. Die Beschlüsse des Konzils von Konstanz (1414-1418) waren nicht ernst genommen und nicht umgesetzt worden. Immer noch drehte sich in der Kirche sehr viel ums Geld, um den Ablasshandel, um satte Pfründe. Der Geist der Bibel, den Jan Hus auf dem Konzil zu Konstanz so konsequent eingefordert hatte und mit seinem Leben bezahlen musste, war nicht zu spüren. Martin Luther sah sich in der Tradition von Jan Hus und wollte die Kirche verändern, reformieren, neu ausrichten an der Botschaft Jesu. Er verstand sich nicht als Umstürzler oder Revolutionär. Was waren die großen Ziele des Augustinermönchs? Wo war er seiner Zeit voraus? Wie sind seine Gedanken und Ideen nach seinem Tod umgesetzt worden? Was wollte er wirklich? Blieb und bleibt die evangelische Kirche hinter den Ansprüchen Luthers zurück? Der bekannte Paderborner Theologe und Psychotherapeut Dr. Eugen Drewermann hat sich mit dem Reformator Martin Luther intensiv auseinandergesetzt. Im Gespräch mit dem Publizisten Jürgen Hoeren erläutert er, was Martin Luther in seiner Zeit bewirkte und was er uns heute immer noch zu sagen hat. Dabei stellen die Autoren ihr neu erschienenes Buch zum Reformationsjubiläum: „Luther wollte mehr" vor.                              

 

 

 

 
 

Detlef Lohmann / Dr. Ulrich Lohmann:...und heute leg ich los 

 

Mi 15.03.2017 19:00h in den Räumen der Firma allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG,  Engen, Gerwigstr. 31


Zitat Hegaukurier vom 29.03.2017: 
"Aus der Natur für die Mitarbeiterführung lernen Detlef und Ulrich Lohmann lasen aus ihrem gemeinsamen Buch...

»Wie kommt es, dass ein Biologe sich mit seinem Bruder, einem Unternehmer aus Leidenschaft, zusammentut und beide ein Buch zum Thema Arbeitswelt schreiben?«…..Schon nach kurzer Zeit erkannten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Antwort hierauf, kann man doch aus der Organisation und dem lebendigen Miteinander in der Natur vieles auf die betriebliche Praxis übertragen und daraus Wertvolles für die Mitarbeiterführung lernen - und die funktioniert in dem »hierarchiearmen« Unternehmen allsafe Jungfalk ohne Druck von oben, Maxime sind vielmehr Eigenverantwortung und größtmöglicher Gestaltungsspielraum für die Mitarbeiter…“

 

Am Anfang war allsafe JUNGFALK ein klassischer Herstellbetrieb für Ladegut-Sicherung. Ein Jahr nach seinem Einstieg in das Unternehmen hat Detlef Lohmann damit begonnen, das Unternehmen strategisch neu zu orientieren und auszurichten. Es sind zusätzliche Geschäftsbereiche wie die Entwicklung von Fittingen für die Luftfahrt und die Serienlieferung von Sitzschienen für die Automobilindustrie entstanden. Detlef Lohmann hat das Unternehmen speziell in der Führungsthematik neu aufgestellt. Die Einführung der Balanced Score Card (BSC) als Managementtool war der Auftakt, um neue Strukturen zu schaffen. Dem folgten die Entwicklung und Einführung der Prozesslandschaft und des Führungselements „Führen mit flexiblen Zielen". In den Krisenjahren 2008/2009 passte Detlef Lohmann gemeinsam mit dem Führungsteam das Gehaltsmodell an. Die Mitarbeiter des Unternehmens sind seitdem direkt am Gewinn beteiligt. Durch die etwas andere Art der Führung erhielt das Unternehmen nach 2002, 2008 und 2012 im Jahr 2015 zum 4. Mal den „TOP JOB – 100 besten Arbeitgeber" Award. Seit der Auszeichnung seines Erstlingswerks „… und mittags geh ich heim" auf der Frankfurter Buchmesse zum „Managementbuch des Jahres 2012" gab es neben zahlreichen Pressestimmen und Interviews mit und über Detlef Lohmann und allsafe JUNGFALK auch Beiträge in Rundfunk, Fachbüchern und zwei Filmen („Augenhöhe – Film und Dialog für eine neue Arbeitswelt" und „Musterbrecher – der Film"). allsafe JUNGFALK ist seit 1998 kontinuierlich gewachsen – die Mitarbeiterzahl stieg von 40 auf 180 bei stetigem Wachstum von Umsatz und Ertrag.   
Detlef Lohmann ist geschäftsführender Gesellschafter bei der allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG im badischen Engen. Nach vielen Jahren Unzufriedenheit als Arbeitnehmer in Konzernen hat er 1999 beschlossen, sein gesamtes Vermögen dazu zu verwenden, sich in ein eigenes Unternehmen einzukaufen, das er nach seinen Vorstellungen in eine arbeitnehmerfreundliche, kundenorientierte und moderne Arbeitsumgebung verwandeln wollte. Seitdem bricht er mit alten Mustern und generiert Neues. Detlef Lohmann ist Unternehmer und Autor aus Leidenschaft. „…und heute leg ich los" ist sein zweites Buch.
Dr. Ulrich Lohmann arbeitet seit elf Jahren bei allsafe JUNGFALK. Davor war er als promovierter Biologe in weltweit operierenden Konzernen der Pharmaindustrie tätig. Verschiedene Facetten des modernen Managements haben ihn schließlich dazu veranlasst, die Konzernwelt zu verlassen. Bei allsafe JUNGFALK kann er seiner Leidenschaft für die Entwicklung von Unternehmensprozessen, eingebettet in eine menschenwürdige Unternehmenskultur, nachgehen. Er ist für den Bereich Business Development verantwortlich und stellt durch seine Tätigkeit die guten Beziehungen zu den Kooperations- und Netzwerkpartnern des Unternehmens sicher.  

 

StubenKlassik

Event für Mitglieder und ihre Gäste

04.03.2017 Aaron Löchle + Anja Schwarze-Janka

Der Liederabend mit Aaron Löchle und Anja Schwarze-Janka kam bei den Mtgliedern der Stubengesellschaft und ihren Gästen sehr gut an. Zitat eines Mitgliedes: 

„…für die Einladung zum Liederabend gestern sowie dem Umtrunk möchten wir uns bei Ihnen allen herzlich bedanken. Es war ein gelungener Abend, der uns viel Freude gemacht hat. Wir haben das alles und auch die Begegnungen mit den anderen Gästen gerne angenommen und genossen.“

 

Romantische Frühlingssehnsucht trifft russisches Pathos  

Die Sehnsucht nach Frühling ist wohl eines der bedeutendsten Motive für die Lieder der deutschen Romantik aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sowohl als allgemeines Lebensgefühl der Epoche, als auch im historischen Kontext. In einer Zeit, da die aristokratischen Eliten im Zuge des Wiener Kongresses vom Jahr 1814 die durch die Französische Revolution zerstörten alten Machtverhältnisse wiederherstellen wollten, war es die Sehnsucht Franz Schuberts nach dem „Frühling“, nach Freiheit in diesem politischen „Winter“ der Unterdrückung und Zensur. Diese Sehnsucht bringt er in zahlreichen Liedern zum Ausdruck, wie etwa in dem Zyklus Winterreise. Sie ist aber auch die Sehnsucht nach Liebesglück, wie sie Robert Schumann empfand, der viele Jahre warten musste, bevor er seine verehrte Clara Wieck heiraten konnte. Im März, dem Monat, der auch  die ersten Vorboten des Frühlings mit sich bringt, werden nun diese romantischen Sehnsüchte im Museum Engen in Musik erklingen. Die Sopranistin Anja Schwarze-Janka und der junge Pianist Aaron Löchle geben am Samstag, den 4. März ein Konzert mit Liedern von Schubert und Schumann. Auf dem Programm steht Schumanns Liederkreis op. 39 sowie ausgewählte Lieder beider Komponisten, ergänzt durch Préludes aus der späten russischen Romantik Sergej Rachmaninows für Klavier solo.

Aaron Löchle ist ein junger Pianist, der im Hegau aufgewachsen ist und bereits durch erfolgreiche Teilnahme beim Landes- und Bundeswettbewerb von Jugend Musiziert auf sich aufmerksam machte. Er ist außerdem Preisträger des Kulturfördervereins Singen – Hegau und begann im vergangenen April sein Klavierstudium bei Prof. Gilead Mishory an der Hochschule für Musik in Freiburg. Anja Schwarze – Janka begann bereits in ihrem 5. Lebensjahr ihre musikalische Ausbildung mit Chorgesang und Klavier, war u.a. jüngstes Mitglied im Konzertchor Darmstadt und wurde so schon früh mit bedeutenden Chorwerken vertraut. Sie studierte Gesang bei Prof. Elisabeth Bengtson – Opiz an der Hochschule der Künste Berlin und bei Ruth Amsler am Schweizerischen Musikpädagogischen Verband (SMPV), wo sie auch gleichzeitig Gründungsmitglied des Schweizer Nationalchores wurde. Es folgten abwechslungsreiche Projekte als Solistin, Chorleiterin, Musiktherapeutin und Gesangs-Pädagogin. Ihre persönliche Leidenschaft ist der Liedgesang und das Kammermusikalische. So kam es beispielsweise zu der CD Produktion „Mariengesänge im Wandel der Zeit“, bei der sie gemeinsam mit der Altistin Katharina Gruber – Trenker und dem Organisten Felix Spreng Duett-Raritäten aus fünf Jahrhunderten einspielte.

Als auch ihr Patensohn Aaron Löchle den Weg als Musiker einschlug, entstand die Idee, ein gemeinsames Konzert zu gestalten. Nach einiger Vorbereitungszeit, werden sie nun bei dem Konzert in Engen ihr Debut als Duo geben.

 

 

StubenKlassik
Street Melody spielt Klezmer 

18.Februar 2017 Städtisches Museum+Galerie

 

Vor ausverkauftem Haus begeisterte Street Melody auf`s Neue das Publikum mit Ihrer Klezmer Musik. 

 

 

2015 gastierte die Konstanzer Band „Street Melody" zum ersten mal in Engen und begeisterte das Publikum mit außergewöhnlicher Klezmermusik. Das Spiel der Gruppe, das sich in der Beschäftigung mit der Tradition beständig weiterentwickelt, kreist um den Ton der Geige (Jutta Bogen) als Hauptinstrument der ältesten Klezmer-Überlieferung. Ihre Stimmführung stützt der Kontrabaß (Carlotta Schmauch) durch tiefe und doch melodische Fundamente. Die ägyptische Percussion (Caroline Chevat) akzentuiert und variiert, Gitarre (Otto-Heinrich Silber) und Klavier (Steffen Bogen) pendeln zwischen Akkorden, Rhythmen und Melodien. So entsteht fernab aller Klischees ein Hörerlebnis der ganz besonderen Art.

 

StubenArt
Sine Semiljé - „Lines touching Then and Now“ „Linien berühren Zeitalter“

Ausstellung: 28. Januar bis 12. März 2017

Zitat Hegaukurier vom 01.2.2017: "Linien, die heilen, verbinden und versöhnen"......"Fotos von Felsen aus dem Wasserburger Tal stehen für das <Then>. .........den Fotografien eine weitere Dimension gegeben, führte Kreisarchivar Wolfgang Kramer in die Ausstellung ein: Sie hat sie plastisch gemacht, indem sie feine Linien aus Acrylfarbe aufgetragen hat, Linien, ihre <Lines>.....korrespondieren mit den Felsen, sie begegnen einander: Diese Linien sind das <Now<, das Heute, das Gegenwärtige."


Die Künstlerin Sine Semljè wurde in Langenberg/Rhld geboren. Sie begann ihre künstlerische Ausbildung mit dem Studium freie Grafik und Malerei bei Prof. Rudolf Schoofs 1970 in Wuppertal. Seit 1976 zeigt die Künstlerin ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Die Ausstellung zeigt die neuesten Arbeiten der vielseitigen Künstlerin. In früheren Jahren stärker auf die Druckgrafik konzentriert, sind die Arbeiten Sine Semljès seit längerer Zeit umfassender und in der Technik vielfältiger geworden. Wobei sich die Künstlerin vorwiegend aus Begegnungen zwischen Linien unterschiedlicher metaphysischer Herkunft inspiriert sieht. Fotos aus dem Wasserburger Tal bei Engen dokumentieren eindrücklich die für den Menschen unvorstellbare Zeiträume erdgeschichtlicher Dimension. „Durch die individuelle Bearbeitung hebe ich Linien und Flächen hervor, die mir besonders wichtig sind“ berichtet die Künstlerin über ihre Arbeitsweise. In einem ganz speziellen Digitaldruckverfahren werden dann die Fotosgroßformatig auf Pergamentpapier gebracht. Die Arbeiten sind auf das für mich Äußerste reduziert – zarteste In-Pasto-Linien – nahezu in Hauttönen – stellen in der Begegnung mit den „ewigen“ Felsen Fragen zum Stein……Mit dieser Gegenüberstellung eröffnen Sine Semljès Werke eine Begegnung des Damals und des Jetzt, einer mythischen Vergangenheit und der Gegenwart.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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