Reflexion Christiane Pieper 

Ausstellung 24. April bis 20. Juni 2021
Vernissage Freitag, 23. April 2021 19.30 Uhr
Städtisches Museum+Galerie Engen

o.T., 2017, 50x50 cm, Mischtechnik auf Leinwand
Foto: Künstlerin
In ihren Arbeiten konzentriert sich Christiane Pieper auf Textur- und abstrakte Farbkompositionen. Die meisten basieren auf traditionellen Medien und Techniken wie Mischtechnik, Ölfarbe und Wachs auf Leinwand, Holz oder Karton.
Erdige Farben, Oberflächenstrukturen und Texturen von Umwelt und Natur inspirieren sie und schaffen neue abstrakte Kompositionen oder strukturierte Gemälde. Parallel zu dieser Herangehensweise ist ebenfalls eine Holzschnitt-Reihe entstanden.
"Die Künstlerin spricht auch vom Rückzug in einen ästhetischen Raum, von einer Auseinandersetzung gegen das Nichts - denn dort beginnt für sie die Reflexion der Eigenschaften von Farbe, ihr Verhältnis von Licht und beispielsweise die Reaktionen von Weiß auf Grau. Das wirkt ein wenig verzagt und ist in Wahrheit doch ein selbstbewusstes Beharren auf der Autonomie der Malerei. Dieser Anspruch vermittelt sich bis heute in ihren Bildern, die schon vor einigen Jahren entstanden sind. Sie wirken lebendig." (Jörg Bachhofer)
"...die Arbeiten spiegeln mene Lebenseinstellung und das Malen von "weniger ist mehr" wider. In Zeiten überladener visueller Eindrücke versuche ich, den Betrachter auf eine Entdeckungsreise über die Malfläche zu schicken und ihn für die wenigen und farblich reduzierten Risse und Strukturen zu sensibilisieren. Material, Farbe und Kompositon sind dabei eine ständige Herausforderung, etwas Neues zu schaffen". 
Christiane Pieper wurde 1960 in München geboren - lebt und arbeitet am Bodensee. Nach Ausbildung an verschiedenen freien Akademien folgte ein Studium in Nürnberg/Stein. Seit 2010 sind ihre Werke in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Dozententätigkeit seit 2013. 
www.christianepieper.de
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